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Fahrplan-Ausblick

Ein Intercity 2 in Jena-Göschwitz.

Nach Jena-Göschwitz kommt der Saale-Express

Ab Dezember 2018 gibt es folgende neuen Verbindungen:

  • Der Saale-Express ist beschlossene Sache:  Acht Mal am Tag fährt die DB Regio demnächst von Halle nach  Jena. Die Züge enden und starten in Jena-Göschwitz, wo auch Anschluss an einen RE von und nach Saalfeld besteht. In Halle soll es Anschluss zum ICE von und nach Berlin geben. Der SEx wird aus drei komplett modernisierten und klimatisierten Doppelstockwagen bestehen, die eine Ausstattung besitzen, die denen der IC-Züge ähnlich ist. Den Fahrgästen stehen kostenloses WLAN und Steckdosen am Sitz  zur Verfügung. Im Zug ist Platz für bis zu 30 Fahrräder. Die Fahrtzeit von Göschwitz nach Halle (89 Kilometer) beträgt 65 Minuten. Mehr zum Saale-Express hier.
  • Der Franken-Thüringen-Express (Nürnberg – Jena) wird ab Dezember 2018  bis Leipzig verlängert. Dadurch ändert sich zugleich die Lage der Züge im Fahrplan um jeweils eine Stunde, sie werden „gedreht“. Die RE-Züge der DB Regio halten außerdem in Jena-Paradies sowie in Naumburg und Weißenfels und brauchen für die 97 Kilometer lange Strecke Göschwitz – Leipzig  68 Minuten.
  • Durch Überlagerung aller RE- und RB-Züge auf der Saalbahn  verkehrt ab Dezember 2019  etwa alle 30 Minuten ein Zug von Jena-Göschwitz nach  Saalfeld. Allerdings wird es weniger Fahrten zwischen Jena-Göschwitz und dem Saalbahnhof geben, weil der neue RE-Zug nach Leipzig dort durchfährt. Und der Bahnhof Großheringen ist wegen des neuen Konzeptes komplett aus dem Saalbahn-Fahrplan verschwunden. Künftig geht es von Jena aus demnach nur noch mit Umsteigen zum früheren Startpunkt der Saalbahn.
    Fahrplanentwurf Saalfeld-Jena-Leipzig/Halle
    Fahrplanentwurf Leipzig/Halle-Jena-Saalfeld
  • Auf der Strecke nach Gera und Erfurt gibt es ab Dezember  2018 keine grundlegenden Änderungen. Zur Stärkung des ICE-Knotens Erfurt verkehren die RE-„Kurzläufer“ zwischen Erfurt und Jena nun auch „an ausgewählten Wochenendtagen“, wie es bei der Nahverkehrsservicegesellschaft (NVS) heißt.  Die Züge stellen in Erfurt  den Anschluss an die ICE-Sprinter-Züge in/aus Richtung Nürnberg und München mit einer Übergangszeit von etwa 10 Minuten her. Die Reisezeit von Jena-Göschwitz nach München beträgt bei diesen Verbindungen 3 Stunden mit einmal Umsteigen.

    Im Frühverkehr fährt die Erfurter Bahn  (Weimar ab 5.49 Uhr und  Jena-Göschwitz ab 6.18 Uhr) etwa 5 bis  7 Minuten früher.
    Fahrplanentwurf Erfurt-Weimar-Jena-Gera
    Fahrplanentwurf Gera-Weimar-Jena-Erfurt

    Der Fahrplan auf der Orlabahn nach Orlamünde untere Bahnhof bleibt tagsüber nahezu unverändert. Beim ersten und letzten Zug des Tages ist weiterhin Umsteigen in Orlamünde  notwendig.

    Meinungsäußerungen zu den Fahrplanentwürfen des Nahverkehrs waren bis Anfang März bei der NVS im Rahmen einer Bürgerbeteiligung möglich.

  • Im Fernverkehr sollen ab Dezember 2018 auf der Weimar-Geraer-Bahn drei Intercity pro Tag fahren (Mitte-Deutschland-Verbindung). Ob die Deutsche Bahn es schafft, den im Dezember 2017 aufgenommenen  Saaletal-Intercity  nach Nürnberg/Karlsruhe oder in der Gegenrichtung nach Leipzig an sieben Tagen pro Woche zur selben Tageszeit fahren zu lassen, wird der Fahrplan zeigen.
  • Ab Dezember 2019 ist nach  dem Neubau der Bahnsteige 1 bis 3 auch ein Verkehrshalt für den derzeit einen der Stadt Jena verbliebenen ICE-Züge nach Berlin in Jena-Göschwitz technisch möglich, bisher passten die Bahnsteighöhen hier nicht.
  • Ab Dezember 2023 soll die  IC-Linie Karlsruhe-Nürnberg-Saalfeld-Jena-Leipzig alle zwei Stundne verkehren. Das so genannte IC-Kreuz besteht damit aus dem Aufeinandertreffen von 3 Zugpaaren auf der Mitte-Deutschland-Verbindung und 8 Zugpaaren auf der Saalbahn. Ob das von den Anschlüssen passt, ist derzeit offen.

 

So sehen die Planungen für den Eisenbahnfernverkehr bei der Deutschen Bahn aus (Stand Frühjhar 2017).

Präsentation es Landes aus dem Jahre 2013

Die aktuellen Fahrpläne für den Bahnhof Jena-Göschwitz …